Bewerbung um den deutschen Fahrradpreis 2015 läuft…

UnterwegsAm 18. März 2015 entscheidet sich, ob das Projekt „Radregion Erzgebirge – Vernetzung der überregionalen Radrouten im böhmisch-deutschen Erzgebirge“ den diesjährigen deutschen Fahrradpreis in der Kategorie Infrastruktur gewinnt. Der Preis würdigt die fahrradfreundlichste Entscheidung der letzten 2 Jahre und wird vom Bundesministerium für Verkehr verliehen.

Im Rahmen des Projektes  wurden der Radfernweg „Sächsische Mittelgebirge I-6“ und die tschechische „Krusnohorská Magistralá“ (Erzgebirgsradmagistrale) sowie 13 grenzüberschreitende Verbindungsrouten mit insgesamt 600 km durchgängig beschildert.Der Radfernweg  verläuft entlang der südlichen Landesgrenze des Freistaates Sachsen zwischen Plauen im Vogtland und Zittau in der Oberlausitz. Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Projektes wurden ca. 240 km zwischen Eibenstock im Erzgebirge und dem Anschluss an den Elberadweg in Bad Schandau beschildert. Parallel zum Radfernweg „Sächsische Mittelgebirge“ verläuft auf tschechischer Seite die „Krusnohorská Magistralá“. Dieser Radfernweg verläuft auf etwa 250 km über den Erzgebirgskamm in Böhmen und ist mit der Radwegnummer 23 gekennzeichnet. Zur Verknüpfung der Radfernwege auf deutscher und tschechischer Seite wurden 13 Verbindungsrouten ausgewählt und beschildert, die zahlreiche grenzüberschreitende (Tages-)Radtouren ermöglichen.

Die Routen durchqueren mit dem Erzgebirge und der Sächsisch-Böhmischen Schweiz einzigartige und ausgesprochen reizvolle Mittelgebirgslandschaften. Zusätzlich zur wegweisenden Beschilderung der Radrouten wurden  zweisprachige Informations- und Orientierungstafeln aufgestellt sowie weitere mehrsprachige Info- und Kartenmaterialien veröffentlicht. Dazu zählen beispielsweise ausführliche Empfehlungen für abwechslungsreiche Strecken- und Rundtouren entlang der Radfernwege sowie ein umfangreiches Internet- und Downloadangebot (www.radregion-erzgebirge.de).